Bahnfahrten

Während ich diese Zeilen hier tippe sitze ich in der Bahn und fühle mich wie so ein Poesie-Hipster, der einfach die Gedanken im Kopf niedertippen muss, bevor sie wieder aus dem Kopf sind. – Ein ziemlich poetischer Start wie ich finde. 😌

Es ist schon fast 11 aber trotzdem liegt noch so ein warmer Luftzug über der Stadt. Der erste Hauch vom Sommer, der laue Nächte mit Wein auf Balkonen und diesem Sommer-Glücksgefühl verspricht, in denen jedes Gespräch so unglaublich ,deep‘ wirkt.

Neben mir sitzt eine Frau mit einem unglaublich weich und süß aussehendem Hundewelpen und ich würde gerne fragen, ob ich ihn streicheln darf, aber irgendwie sieht die Frau böse aus und ich trau mich nicht sie anzusprechen. Sie steigt aus – Chance verpasst.

Ich mag die verschiedenen Menschen, die jede Station neu einsteigen mit ihren Geschichten, die sie sich untereinander (manchmal zu laut) erzählen. Im Gesicht den frischen Sonnenbrand, der zeigt, dass sie den Tag im Park verbracht haben. Ich mag die Verschiedenheit, den Lärm, die Verrücktheit und dass jeder so tut als wäre das ,halt Berlin‘, die Individualität und das Große, irgendwie auch den Dreck.

Ich mag diese Stadt, auch wenn sie manchmal zu laut und zu viel ist und grade bin ich einfach…

… glücklich.

3 Kommentare zu „Bahnfahrten

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